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Jon Pult

Campaigning Jon Pult arbeitet seit dem 1. April 2016 als Projektleiter und Berater für die Zürcher Agentur. Er ist ein NGO- und politerfahrener Stratege, der seine langjährige Erfahrung und kommunikativen Fähigkeiten für NGO- und Politkampagnen von Feinheit einsetzt. Als Bündner liebt er die Berge und als Italiener das Meer und das feine Essen. Zudem sieht er sich immer noch als Weltenbummler - auch wenn er viel zu wenig zum Reisen kommt.

Nein-Kampagne gegen Olympia-Kandidatur 2026

Abstimmungskampagne gegen die Olympia-Kandidatur 2026 in Graubünden

Am 12. Februar 2017 hat die Bündner Bevölkerung über einen kantonalen Planungskredit von 25 Millionen zur Einreichung einer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 abgestimmt. Die Vorlage der Regierung, die von den Wirtschaftsverbänden initiiert und von allen im Grossen Rat vertretenen Parteien ausser der SP engagiert unterstützt wurde, erlitt Schiffbruch. Gut 60% der Bündnerinnen und Bündner legten entgegen der Aufforderung fast der gesamten Wirtschafts- und Politelite des Kantons ein Nein in die Urne. FEINHEIT hat das Kernteam des Komitees Olympiakritisches Graubünden bei der Entwicklung der Strategie für die Nein-Kampagne beraten sowie den visuellen Auftritt für die Plakat- und Flyerkampagne gestaltet.

Siegreiche Argumente: Zwängerei und Geldverschwendung
Die Bündner Stimmbevölkerung hatte schon 2013 relativ knapp eine Olympiakandidatur abgelehnt. Nun wollten die Promotoren mit einer dezentraleren und als günstiger verkauften Kandidatur das Resultat kehren. Das Komitee Olympiakritisches Graubünden kam an einem FEINHEIT-Strategie-Workshop zum Schluss, dass die Nein-Kampagne bei diesem neuen Anlauf zwei Stärken hätte: 1. Eine erneute Kandidatur für Olympische Spiele würde wiederum als Verschwendung von Steuergeldern verstanden. Genauso wie eine allfällige Durchführung der Spiele als sehr grosses Finanzrisiko für die Steuerzahlenden angesehen würde. 2. Eine erneute Abstimmung, nur knapp 4 Jahre nach dem letzten Volks-Nein, würde von grossen Bevölkerungsteilen als Zwängerei empfunden. Entsprechend wurde früh entschieden, die Nein-Kampagne auf finanzpolitische („Geldverschwendung“) und demokratiepolitische („Zwängerei“) Argumente abzustützen.

Auftritt mit Augenzwinkern: Ein Steinbock ist doch nicht blöd!
Der Protagonist des Kampagnenauftritts ist ein im Comic-Stil gestalteter Bündner Steinbock, der sich mit der Hufe an die Stirn tippt und so zum Ausdruck bringt, dass ein erneutes Olympia-Abenteuer eine Dummheit wäre. Zusammen mit der Hauptbotschaft „Schon wieder Geld verschwenden“ und der Abstimmungsaufforderung „Olympia-Zwängerei NEIN“ verdeutlicht der an einer bekannten Mediamarkt-Kampagne angelehnte Slogan „Wir sind doch nicht blöd!“ die Geste des Bündner Steinbocks. Visuell ist der gesamte Auftritt in den Bündner Kantonsfarben gehalten. Der Kampagnenauftritt wurde von FEINHEIT in verschiedenen Adaptionen kreiert und produziert sowie vom Komitee für eine breit angelegte Plakat- und Flyerkampagne verwendet.

Jon Pult, Projektleitung und Beratung

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