Portrait von Simon Hugi Portrait von Simon Hugi

Simon Hugi

Campaigning, Consulting & Partner - Gruppentier mit Bundeshaus-Drang Seine Heimat als Politologe ist Bern, wo die Politik allgegenwärtig ist. Seit jungen Jahren besitzt der Langenthaler grosses Interesse für politische Prozesse und das aktuelle politische Geschehen. Mit dem vertieften Wissen aus dem Masterstudium in Politikwissenschaften an der Universität Bern und seinen Tätigkeiten als Hilfsassistent und Assistent verfolgt er Wahlen und Abstimmungen mit einem analytisch geschärften Auge. Für FEINHEIT begibt sich Simon Hugi insbesondere ins politische Campaigning, wo er mit Datenanalysen und -visualisierungen die Grundlagen für wirkungsvolle Kampagnen schafft. So flink wie er die Zahlen auswertet, so schwingt er die Drumsticks in einer Indie-Rock-Band. Für Simon beweist sich dort von Neuem: Als Team kommt man weiter.

Feinheit konzipierte Ja-Kampagne zum Zürcher Fussballstadion

Feinheit hat für das Komitee «Fussballstadion JA» die Abstimmungskampagne zur Stadtzürcher Abstimmung vom 25. November konzipiert und umgesetzt. Die Vorlage wurde mit 53,8 Prozent Ja-Stimmen angenommen.

Nach jahrelangem Hin und Her hat die Stadtzürcher Stimmbevölkerung am letzten Sonntag mit dem «Projekt Ensemble» den Bau eines neuen Zürcher Fussballstadions auf dem Hardturm-Areal gutgeheissen. Bei einer hohen Stimmbeteiligung von 55,9 Prozent stimmten am Ende 53,8 Prozent der Stimmberechtigten und mit einer Ausnahme (Kreis 10) alle Wahlkreise für das Projekt, welches neben dem Bau eines Stadions auch die Realisierung von gemeinnützigen Wohnungen und zwei Wohn- und Gewerbehochhäusern umfasst.

Fronten quer durch die politischen Lager

Im langen und für einen städtischen Abstimmungskampf äusserst intensiv geführten Abstimmungskampf zogen sich Gräben quer durch die Parteienlandschaft. Angeführt vom rot-grünen Stadtrat und dem Komitee «Fussballstadion JA» (www.fussballstadion-ja.ch), engagierte sich neben den bürgerlichen Parteien auch das linke Komitee „linke Flügel“ (www.linkefluegel.ch) für das Projekt. Die fragmentierte Gegnerschaft umfasste neben der Stadtzürcher SP auch VertreterInnen der Hardturm-Brache, Teile der Anwohnerschaft und ein bürgerliches Komitee aus Höngg. Sie wehrten sich primär gegen den Bau der Hochhäuser, welche das Stadion querfinanzieren sollen. Dass die Vorlage keine Frage von Links gegen Rechts war, zeigt am Schluss das Ja aus dem Stadtkreis 4+5 – einem der linkesten Wahlkreis der Schweiz.

WhatsApp Fussballstadion Ja - Campaigning Feinheit Flyer Fussballstadion Ja - Campaigning Feinheit Plakat Fussballstadion Ja - Campaigning Feinheit Plakat Fussballstadion Ja - Campaigning Feinheit

Diverse Kampagnenelemente

Überzeugen und Mobilisieren

Die von Feinheit konzipierte und ausgeführte Ja-Kampagne hatte zum Ziel, die Stimmbevölkerung von den Vorteilen des komplexen Projekts zu überzeugen: Zürich erhält im Deal mit den privaten Investoren endlich ein Fussballstadion, das ohne Steuergeld finanziert und betrieben wird und zudem Wohnraum für rund 1’500 Menschen inkl. neuen gemeinnützigen Wohnungen schafft. Via Plakatkampagne, Inseraten und Flyeraktionen sowie einer starken Präsenz in den sozialen Medien, mit Newslettern und via WhatsApp wurden diese Botschaften in die Bevölkerung getragen. Zur Information diente neben der Kampagnenwebsite auch die Projektseite zum Projekt Ensemble. Entscheidend war am Ende auch eine starke Mobilisierung und damit ein breites Engagement der Bevölkerung: Über 1’500 Bestellungen für Kampagnenmaterial für rund 2’000 Balkonfahnen, 10’000 Stickers, 2’000 Buttons und 25’000 Flyer gingen während der Kampagne ein.

Newsletter anmelden und keine News verpassen!

Verwandte Beiträge

28. November 2018, Campaigning & Fundraising

Strategie und Kreativität im Kampf gegen die SBI

Im Abstimmungskampf gegen die «Selbstbestimmungs-Initiative» der SVP hat Feinheit gleich für drei unterschiedliche Kunden das Kampagnensujet samt Wording entwickelt. Die Nein-Sujets für Amnesty International, die SP Schweiz und HEKS waren drei Elemente einer sehr breiten und vielfältigen Nein- und Polit-Kampagne von verschiedenen NGOs und politischen Akteuren, die bis am 25. November 66.2 Prozent der Stimmbürgerschaft überzeugte.

MEHR LESEN
25. September 2018, Campaigning & Fundraising

Abbruch-Initiative erfolgreich versenkt

Feinheit setzte die Abstimmungskampagne im Kanton Zürich gegen die Initiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren» um.

MEHR LESEN
05. Juli 2018, Projekte, Campaigning & Fundraising, Online Marketing

Glücksspielsucht: Promotionskampagne für Safer Gambling

Feinheit hat für das Zentrum für Spielsucht (RADIX) in Zürich und die Fachstelle für Gesundheitsförderung, Prävention und Suchtberatung (VJPS) in Schaffhausen eine crossmediale Promotionskampagne zum neuen digitalen Angebot Safer Gambling in der Glücksspielsuchtprävention umgesetzt.

MEHR LESEN