Portrait von Carmen Schoder Portrait von Carmen Schoder

Carmen Schoder

Projektleitung & Konzeption

Carmen mag grosse Ideen und pragmatische Lösungen, die sie Schritt um Schritt zum fliegen bringt. Ihre Erfahrungen schärften ihren Blick für die Bedürfnisse und Herausforderungen auf Unternehmensseite, womit sie die Basis legt für erfolgreiche Kommunikationskonzepte und Kampagnen. Eine solide Basis schafft sie auch in ihrer Musik und führt als Bassistin lauschende Ohren taktsicher bis zur letzten Note.

Portrait von Simon Hugi Portrait von Simon Hugi

Simon Hugi

Strategie & Konzeption

Campaigning, Consulting & Partner - Gruppentier mit Bundeshaus-Drang Seine Heimat als Politologe ist Bern, wo die Politik allgegenwärtig ist. Seit jungen Jahren besitzt der Langenthaler grosses Interesse für politische Prozesse und das aktuelle politische Geschehen. Mit dem vertieften Wissen aus dem Masterstudium in Politikwissenschaften an der Universität Bern und seinen Tätigkeiten als Hilfsassistent und Assistent verfolgt er Wahlen und Abstimmungen mit einem analytisch geschärften Auge. Für FEINHEIT begibt sich Simon Hugi insbesondere ins politische Campaigning, wo er mit Datenanalysen und -visualisierungen die Grundlagen für wirkungsvolle Kampagnen schafft. So flink wie er die Zahlen auswertet, so schwingt er die Drumsticks in einer Indie-Rock-Band. Für Simon beweist sich dort von Neuem: Als Team kommt man weiter.

Portrait von Jon Pult Portrait von Jon Pult

Jon Pult

Strategie & Konzeption

Campaigning Jon Pult arbeitet seit dem 1. April 2016 als Projektleiter und Berater für die Zürcher Agentur. Er ist ein NGO- und politerfahrener Stratege, der seine langjährige Erfahrung und kommunikativen Fähigkeiten für NGO- und Politkampagnen von Feinheit einsetzt. Als Bündner liebt er die Berge und als Italiener das Meer und das feine Essen. Zudem sieht er sich immer noch als Weltenbummler - auch wenn er viel zu wenig zum Reisen kommt.

Portrait von Alban Bochsler Portrait von Alban Bochsler

Alban Bochsler

Frontend-Entwicklung

Von analog zu digital: Albans Berufsstart als Reprograf ebnete ihm den Weg für grafische Gestaltung und schärfte sein Auge für Design und Details. Nach der Lehre bei der grössten technischen Hochschule des Landes bildete er sich im Webdesign weiter, weil er immer danach strebt, besser zu werden. Nach weiteren Stationen im Webpublishing und Online Marketing war der nächst logische Schritt für den Zürcher die Programmierung. Hier kann er sich in die Materie vertiefen und jeden Tag das machen, was er am liebsten tut: besser werden.

Portrait von Fabian Germann Portrait von Fabian Germann

Fabian Germann

Backend-Entwicklung

Programmierung - Der Ruhepol vor der Flimmerkiste. Der Bildschirm ist das Lebenselixier unseres Quoten-Appenzellers. Bei Feinheit zaubert er darauf tolle Webseiten, zu Hause dient der Screen der Entspannung beim Film- und Fernsehschauen. Nach Sonnenuntergang verwandelt sich Fabian in einen Programmier-Workaholic, aber auch unterhaltsamen Gesprächspartner und Biertrinker.

Portrait von Matthias Kestenholz Portrait von Matthias Kestenholz

Matthias Kestenholz

Programmierung

Programmierung & Partner - Pragmatischer Stratege und Schlechtwetter-Sportler. Der ausgebildete Umweltwissenschafter glänzt als pragmatischer Kopf der Programmier-Crew durch elegante Wechsel zwischen Strategie und Ausführung. Zu Hause lässt der junge Alt-Kantonsrat die Tastatur liegen und sattelt auf Bauklötzchen um. Bei Regen lüftet Matthias den Kopf beim Biken am Albis.

Portrait von Urs Breton Portrait von Urs Breton

Urs Breton

Konzeption Web

Koordination Website- und Infrastruktur-Projekte

Portrait von Maria Balmer Portrait von Maria Balmer

Maria Balmer

Produktionsassistenz

Maria liebt kreative Lösungsansätze und die direkte Kommunikation. In ihrer Funktion als Projektkoordinatorin legt sie dabei besonderen Wert auf einen lebendigen Austausch - sowohl im Team als auch mit der feinheitlichen Kundschaft. Ihr zentralstes Interesse gilt dabei dem gemeinsamen Weiterkommen. Themen rund um den Schutz unserer Umwelt lassen ihr Herz höher schlagen, weshalb sie nun einen Master in Umwelt und natürliche Ressourcen ihrem betriebswirtschaftlichen Bachelor anschliessen will.

Portrait von Paula Spörri Portrait von Paula Spörri

Paula Spörri

Grafik & Produktion

Grafik & Illustration. Nach der Ausbildung zur Grafikerin im Corporate Branding und Printbereich, kreiert die Kaffeeliebhaberin nun Illustrationen und Webseiten für Feinheit. Ihre Skizzenbücher, unter anderem Eines für die Projekte von Feinheit, begleiten sie immer. Ihre Schwäche gilt Plakaten, schönen Stiften und Papieren. In ihrer Freizeit besucht sie Austellungen und liest Magazine wie 'Reportagen', 'dummy' oder 'Strapazin'.

Portrait von Nadine Siegrist Portrait von Nadine Siegrist

Nadine Siegrist

Grafik & Produktion

Portrait von Patrik Schmid Portrait von Patrik Schmid

Patrik Schmid

Konzeption Online Marketing

Partner & Beratung / Strategie Online Marketing- Kreativer Stratege mit System Ob Beratung, Planung oder Analyse: Patrik behält immer den Blick für's Big Picture. Der gelernte Kulturwissenschaftler verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz und liefert stets neue Ideen, die gut durchdacht und keine Eintagsfliegen sind. Als Digital Marketing Spezialist hat Patrik schon vielen Projekten mit zum Erfolg verholfen. Mit Systematik und Umsetzungsstärke punktet er bei den Kunden, mit seiner ausgeprägten Hilfsbereitschaft und seinem Humor in seinem Umfeld. Und Musik mag er auch sehr.

Portrait von Boris Beceric Portrait von Boris Beceric

Boris Beceric

Online Marketing

Abstimmungskampagne «Mehr bezahlbare Wohnungen»

Am 9. Februar 2020 stimmte die Schweiz über Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» des Mieterinnen- und Mieterverbandes Schweiz ab. Die Initiative wurde von allen grossen Städten deutlich angenommen, fünf Kantone (Genf, Neuenburg, Basel-Stadt, Jura, Genf) sowie die gesamte Romandie stimmten ebenfalls für eine Annahme der Initiative. Mit einem gesamtschweizerischen Ja-Anteil von 43 Prozent wurde die Vorlage dennoch abgelehnt.

Feinheit unterstützte den Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz mit einem Kampagnenkonzept und der Umsetzung von unterschiedlichen Kommunikationsmassnahmen.

01 Ausgangslage

Problematik Wohnraumspekulation und Genossenschaften als Alternative

Lange Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen gehören insbesondere in städtischen Gebieten zur tristen Normalität. Ältere Menschen erhalten die Kündigung ihrer langjährigen Mietwohnung, weil das Haus abgerissen und durch einen Luxusbau ersetzt wird. Kinder müssen von ihren Schulfreunden Abschied nehmen, weil ihre Eltern keine bezahlbare Familienwohnung im Quartier finden. In der Schweiz finden immer weniger Menschen eine bezahlbare Wohnung, trotz tiefster Zinsen und Teuerung. Die Kurve des offiziellen Mietpreisindexes ist in der Schweiz in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, zwischen 2005 und 2019 um 19%.

Die rasant steigenden Mietpreise sind der Immobilien-Spekulation geschuldet: Institutionelle Grossanleger jagen immer höheren Renditen nach, Mieterinnen und Mieter werden so zum Spielball der Immobilien-Lobby. Der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz lancierte 2015 mit einer breiten Allianz die nationale Initiative „Mehr bezahlbare Wohnungen“, welche am 9. Februar 2020 zur Abstimmung kam. Als wirksames Mittel gegen Immobilienspekulation wollte die Initiative den gemeinnützigen Wohnungsbau und damit die Genossenschaften fördern. Der Wohnungsmarkt sollte so vom Renditehunger der Investoren entlastet werden.

02 Framing

Sozioökonomische Auseinandersetzung zum Thema Boden

Für den Mieterinnen- und Mieterverband (MV) entwickelte Feinheit mit Spekulanten stoppen / Stop à la speculation / Stop agli speculatori ein ökonomisches Framing, das die ungleichen Kräfteverhältnisse im Wohnungsmarkt aufnahm und direkt auf die Problematik der Immobilienspekulation sowie deren Auswirkungen auf die Mietwohnungspreise hinweist. Der MV Schweiz konnte sich damit als relevanter Player zur sozioökonomischen Auseinandersetzung zum Thema Boden und Wohnen positionieren.

Die letzte GFS-Umfrage vom 29. Januar stützte dieses Argument: 68 Prozent möchten nicht, dass Wohnraum der Spekulation ausgesetzt ist. Das Bewusstsein für die Problematik der Wohnraumspekulation wurde während der Abstimmungskampagne daher klar gestärkt.

03 Umsetzung

Sichtbarkeit und Mobilisierung

Für den MV Schweiz setzte Feinheit eine dreisprachige Kampagnenwebseite mit Testimonial-Funktion um, koordinierte eine breit angelegte Display-Bannerkampagne, entwickelte diverse Inhalte sowie Kampagnen für Social Media und kümmerte sich mit Kampagnenmaterial, regionalisierten Flyern, Plakaten und Inseraten um die Sichtbarkeit im öffentlichen Raum. Zudem unterstützte Feinheit den MV Schweiz in der internen Koordination und der Mobilisierung.